Anni hält nicht viel von den Fähigkeiten ihres Mannes
Bartl. Um sie zu beeindrucken, gibt er den Einflüsterungen des gerissenen Immobilienmaklers Nagel, der
ihn als nützlichen Idioten für seine Zwecke verwenden
möchte, nach und bewirbt sich als Bürgermeisterkandidat.
Bartl ist allerdings kein guter Redner. Nagel engagiert
deshalb den Weihrauchwastl – Mesner, Schriftsteller,
Genie und verkrachte Existenz in einem – um für die
Wahlveranstaltung für Bartl eine wirksame Rede zu
schreiben.
Bartls Schwester Betty ist jedoch skeptisch. Als sie erfährt, was Nagel in Wahrheit vorhat, hat sie nur noch
eines im Sinn: mit Wastls Hilfe die Kandidatur ihres Bruders unbedingt zu verhindern. Wastl ist in der Zwickmühle, kann aber letztlich doch nicht zulassen, was da
durch Nagel auf Bartl und die Gemeinde zurollt. So
schiebt er Bartl vor der entscheidenden Versammlung
kurzfristig eine zweite Rede unter und sorgt dafür, dass
er die auch hält.
Zunächst sieht es dennoch so aus, als wäre Bartl tatsächlich nominiert worden und Nagels Pläne aufgegangen. Doch dann stellt sich heraus, dass die „alternative“
Rede in Bettys und Wastls Sinne gewirkt hat…
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